Aktuelles


Fachanwalt für Sozialrecht

Wir freuen uns, dass unsere Kanzlei nunmehr mit Rechtsanwalt Benedict Martin über einen Fachanwalt für Sozialrecht verfügt.
Bereits parallel zu seinem Referendariat hat er erfolgreich den 120-Stunden umfassenden Fachanwaltslehrgang absolviert.
Nach dreijähriger Zulassung und Erfüllung der praktischen Voraussetzungen hat ihm der Vorstand der Rechtsanwaltskammer Köln nunmehr gestattet, den Titel „Fachanwalt für Sozialrecht“ zu führen.
Nach Angaben der Bundesrechtsanwaltskammer führen deutschlandweit weniger als 1.850 Kolleginnen und Kollegen diesen Titel.

NEUE "DÜSSELDORFER TABELLE" AB 1.1.2018

Zum 1.1.2018 wurde die Düsseldorfer Tabelle, die als Unterhaltsleitlinie des Oberlandesgerichtes Düsseldorf in Abstimmung mit den anderen Oberlandesgerichten und dem Deutschen Familiengerichtstag gilt, geändert. Der Mindestunterhalt minderjähriger Kinder beträgt ab sofort für Kinder der ersten Altersstufe (bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres) 348 Euro statt bisher 342 Euro, für Kinder der zweiten Altersstufe (bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres) 399 Euro statt bisher 393 Euro und für Kinder der dritten Altersstufe (vom 13. Lebensjahr bis zur Volljährigkeit) 467 Euro statt bisher 460 Euro.

Auf die jeweiligen Bedarfsbeträge ist jeweils das Kindergeld anzurechnen, welches gleichzeitig für das erste und zweite Kind auf je 194 Euro, für ein drittes Kind auf 200 Euro und jedes weitere Kind auf 225 Euro erhöht wurde. Bei minderjährigen Kindern ist das Kindergeld regelmäßig zur Hälfte, bei Volljährigen in voller Höhe anzurechnen.

Erstmalig seit 2008 sind außerdem die Einkommensgruppen erhöht worden. Die Tabelle beginnt nun mit einem bereinigten Nettoeinkommen von „bis 1900 Euro“ statt bisher „bis 1500 Euro“. Auch die weiteren Einkommensgruppen wurden angehoben, außerdem haben sich die Bedarfskontrollbeträge der notwendigen Selbstbehalte sowie der ausbildungsbedingte Mehrbedarf jeweils erhöht.

Die nächste Änderung wird voraussichtlich zum 1.1.2019 erfolgen.

Gerne beraten wir Sie umfassend zum Thema Kindes- und Volljährigenunterhalt!

Pflegestärkungsgesetz

Zum 01.01.2017 ist die umfangreichste Reform der seit 1995 bestehenden Pflegeversicherung in Kraft getreten. Die Pflegebedürftigkeit ist neu definiert worden und ausgehend von der Selbstständigkeit der zu pflegenden Personen beurteilt. Es kommt nicht mehr – wie im alten System – auf den minutengenauen Pflegeaufwand an.

Gleichzeitig gilt für alle bisher Pflegebedürftigen ein Bestandschutz, sodass bisherigen Leistungen nicht gekürzt werden können. Im Gegenteil: Einige Pflegeleistungen sind sogar erweitert worden.

Die Berechnungsmethode durch die neue Begutachtungsrichtlinie ist jedoch nicht ohne Weiteres zu verstehen. Der Rat eines Experten ist daher unerlässlich!