Kostenplanung


Unter Umständen müssen Sie die Kosten des Rechtsstreits nicht selbst tragen. Im Idealfall sind Sie rechtsschutzversichert. Oder Sie haben die Möglichkeit, Beratungs-, Verfahrens- oder Prozesskostenhilfe zu beantragen.


Rechtsschutzversicherung

Eine Rechtsschutzversicherung gibt Ihnen die Freiheit, einen Anwalt zu beauftragen, ohne die Kosten selbst tragen zu müssen. Es gibt verschiedene Arten von Rechtsschutz- versicherungen. Die einen beziehen sich nur auf einzelne Bereiche (z.B. Arbeits- oder Verkehrs-Rechtsschutz), die anderen decken alle Rechtsgebiete ab, sind aber auch deutlich teurer.

Voraussetzung für die Kostenübernahme ist eine sogenannte Deckungszusage. Damit erklärt die Versicherung, dass sie die Kosten des Rechtsstreits übernimmt.

Gerne übernehmen wir für Sie die Deckungsanfrage an die Versicherung. Bringen Sie zu diesem Zweck bitte unbedingt Ihre Versicherungspolice und insbesondere den Text der "Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung" (ARB) Ihrer Versicherung zu Ihrem Beratungstermin mit.




beratungs-, verfahrens- und prozesskostenhilfe

Wenn Sie finanziell nicht in der Lage sind, die Kosten für unsere Beratung und Vertretung selbst zu tragen, müssen Sie auf die Durchsetzung Ihrer Rechte nicht verzichten. Bei "Bedürftigkeit" können Sie diese Hilfen für außer-gerichtliche Beratung (Beratungshilfe) und gerichtliche Verfahren (Verfahrens- und Prozesskostenhilfe) beim Gericht beantragen. Ab wann jemand als "bedürftig" gilt, regelt das Gesetz. Darüber hinaus muss Ihr Anliegen Aussicht auf Erfolg haben. Beides wird vom Gericht überprüft.

Wenn Ihre finanzielle Situation es erlaubt, müssen Sie die Hilfe in Raten zurück zahlen. Ansonsten werden Sie ganz davon entlastet. 


Wie beraten Sie gerne, ob eine solche Hilfe für Sie in Frage kommt. Weitere Informationen und Antragsformulare hierzu finden Sie hier.